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Informationen zu Pfefferspray
Allgemeine Informationen zur Wirkungsweise von PfeffersprayOleoresin Capsicum (OC) ist der Wirkstoff, der im Pfeffer-KO enthalten ist. Die Aussagen zur Konzentration im Pfefferspray sind von manchen Herstellern oft nicht aussagekräftig. Wie Sie aus dem Lebensmittelbereich wissen, gibt es z.B. zwei unterschiedliche Tabasco-Flaschen, eine rote und eine grüne. Obwohl beides Tabasco ist, sind sie unterschiedlich scharf, da im Grünen die Konzentration an scharfen Zusätzen niedriger ist bzw. ein Zusatz verwendet wird, der milder ist. Rechtliche Informationen zu PfefferspraysDie gute Nachricht gleich vorweg: Unser Pfeffer-KO-Spray ist nach wie vor ohne Altersbeschränkung frei verkäuflich! Weder § 40 (Verbotene Waffen) noch die Anlage 2 (1.3.5) sind darauf anwendbar, da Gegenstände zur Abwehr von Tieren davon nicht betroffen sind. Im Gegensatz zu den Bestimmungen in Österreich, Frankreich und in der Schweiz dürfen Pfeffersprays in Deutschland nach wie vor nicht zur Anwendung gegen Menschen deklariert werden, sondern nur zur Abwehr angreifender Tiere. Die Nichtanwendbarkeit des Waffenrechts bedeutet auch in diesem Zusammenhang, dass der Handel mit diesen Geräten weder auf Waffenhandelsgeschäfte beschränkt noch der Erwerb an eine Altersgrenze gebunden ist. Das zum 1.4.2003 in Kraft getretene neue Waffengesetz hat zum Thema Pfeffer-KO zu einigen Irritationen geführt. Deshalb beschafften wir uns Informationen dazu aus erster Hand, bei unserer zuständigen Aufsichtsbehörde. Lesen Sie dazu die Anlage dieses Schreibens (siehe unten). Das von uns hergestellte Pfeffer-KO-Spray ist in der Schweiz auch zum Einsatz gegen Menschen zugelassen und registriert. Dort wird das Erzeugnis mit der entsprechenden Zulassungsnummer vertrieben. In Österreich sind Pfeffersprays generell zur Selbstverteidigung zugelassen. In Deutschland ist dies nicht der Fall, wenngleich die Polizei in verschiedenen Bundesländern damit ausgerüstet ist. Länderspezifische Regelungen zu PfefferspraysDeutschland: Zugelassen nur gegen Tiere - Schweiz: Registrierung erforderlich (mit Giftstreifen): gegen Mensch und Tier – Österreich: Gegen Mensch und Tier, Verkaufseinschränkung auf Waffenhändler – Frankreich: Gegen Mensch und Tier, völlig frei. - Italien: Registrierung erforderlich, Behörden blockieren aber die Bearbeitung.Spanien: siehe Italien - Polen: erlaubt gegen Mensch und Tier - BeNeLux: verboten - Dänemark: verboten - Schweden: verboten - Norwegen: verboten. Wirkung von PfefferspraysCS und CN wirken auf das Schmerzzentrum im Gehirn. Ist das Schmerzzentrum durch starke Schmerzmittel oder durch Alkohol blockiert, so ist auch die Schmerzempfindung bei CS und CN reduziert. Deshalb reagieren alkoholisierte Personen wenig oder gar nicht auf diese Mittel. Ein OC-Nebel wirkt beim Einatmen reflektorisch über das Rückenmark, ohne Kontrolle durch das Schmerzzentrum. Aus diesem Grund ist Pfeffer-KO selbst gegen aggressive Betrunkene wirksam. Wirkung von Pfefferspray bei TierenDie Wirksubstanz Capsaicin im natürlichen Pfefferkonzentrat Oleoresin Capsicum verursacht auf Schleimhäuten und Bindehaut ein brennendes Gefühl. Zudem kommt es, wenn der Sprühnebel partiell eingeatmet wird, zu einem heftigen Hustenreflex. Die Symptome lassen sich durch Waschen mit kaltem Wasser sehr rasch wieder beseitigen. Der in der Tierarztpraxis festgestellte beißende stechende Geruch kommt von den Wirkstoffpartikeln die noch am Fell des Tieres hafteten. In gleicher Weise wird eine Übertragung auf den Menschen zwangsläufig, wenn das kontaminierte Tier z.B. gestreichelt wird.
Hier finden Sie unsere Informationen zu Abwehrsprays, deren Anwendung und gesetzlichen Bestimmungen. http://de.wikipedia.org/wiki/Cs-gas Sommerhoff GmbH, Fronhofstraße 27-31, 40668 Meerbusch, Tel.: 02150 / 911614, Fax: 02150 / 911615, |
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