Schaftol Schaft-Öl Schaftol Schaft-Öl

Schaftöl von Scherell

Viele Gewehre haben einen Ölschaft. Bei der Herstellung wird dieser in der Regel mit einem Schaftöl vorbehandelt. Das ist aber keine ausreichende Schaftpflege und kein dauerhafter Schutz für einen Holzschaft.

Jedes Holz ist hygroskopisch. Es nimmt Wasser auf und ist bei Gebrauch im täglichen Jagdbetrieb Wind, Wetter und ständigen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Das macht den Schaft anfällig. Feuchtigkeit kann eindringen, die beim Trockenwerden den Schaft verziehen oder gar reißen lassen kann. Die Folge: die Treffpunktlage stimmt nicht mehr und die Schussleistung der Waffe ist beeinträchtigt. Das kann teuer, aber auch gefährlich werden.

Deshalb braucht jeder Ölschaft regelmäßige Pflege mit einem Schaftöl. Schaftol eignet sich hierfür hervorragend, denn es ist ein Spezial-Schaftöl in Spitzenqualität.

Die wichtigsten Eigenschaften von Scherells Schaftol

Schaftol konserviert den Gewehrschaft optimal und schützt ihn vor Witterungseinflüssen jeder Art, besonders davor, rau und fleckig zu werden. Der Schaft wird dunkler und schöner je öfter man die Behandlung mit Schaftol wiederholt. Schon eine kleine Menge reicht, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Gebrauchsanweisung für Schaftöl von Scherell

Hier finden Sie eine Anleitung zur Verarbeitung von Leinöl bzw. Schaftöl.

Wir empfehlen nach der Jagd Schaftol mit einem Leinenlappen (er sollte in einem verschlossenen Glas aufbewahrt werden) in das Holz kräftig einzureiben und einziehen zu lassen. Diese Behandlung sollte am nächsten Tag wiederholt werden.

Ist der Schaft fleckig geworden oder zeigt er raue Stellen, kann man den Schaft mit feiner Stahlwolle so lange abreiben, bis er wieder völlig glatt ist. Die abgezogenen Stellen werden mit Wasser oder besser mit Essig stark angefeuchtet. Nach dem Trocknen nochmals mit der Stahlwolle glätten und dann Schaftol kräftig einarbeiten. Wenn Schaftol vollständig in das Holz eingezogen ist, kann der Schaft erneut mit Stahlwolle poliert und mit dem Schaftöl behandelt werden. Durch Wiederholungen verbessern sich der Wetterschutz und die Optik des Schafts. Die Verbesserung durch Wiederholung ist nur mit hochwertigen Schaftölen möglich. Billige Mischungen schaffen dies nicht. Auf diese Weise erhält Ihr Schaft sein ursprüngliches Aussehen und einen sehr schönen dunklen Mattglanz.

Wenn Sie den "rohen" oder neuen vorgeölten Holzschaft zum ersten Mal mit Schaftol behandeln, sollten Sie das Schaftöl vorher auf 30 bis 50 Grad erwärmen und erst dann mit einem Leinenlappen einreiben. So erzielen Sie ein noch besseres Ergebnis.

So sparen Sie Schaftöl bei der Verarbeitung

Wenn Sie einen frischen Lappen (am besten einen Leinenlappen) verwenden, wird eine kleine Menge des Schaftöls von den Fasern des Lappens aufgenommen und dort verbleiben. Das ist bei der ersten Anwendung unvermeidbar. Wir empfehlen daher einen stabilen, langlebigen Leinenlappen zu verwenden, den Sie nach Gebrauch in ein Schraubglas stopfen. Schaftol ist auf diese Weise dauerhaft lagerbar. Sie können den Lappen dann bei jeder weiteren Anwendung wieder verwenden, ohne wertvolles Schaftöl zu verschwenden. Leinen saugt weniger als Baumwolle ist robuster und langlebiger. Achten Sie daher auf das richtige Material. Die Wirkung des Lappens verbessert sich zudem im Laufe der Zeit sogar. Wenn Sie unterschiedliche Farben von Schaftöl verwenden, beschriften Sie die Gläser und bewahren die Lappen in getrennten Gläsern auf.

Hier erfahren Sie mehr zur Historie von Scherell Schaftöl.

Das Schaftöl gibt es in folgenden Farben und Größen:

jeweils in den Farben

Mit diesen fünf verschiedenen Farbtönen ist Schaftol vielseitig für jedes Schaftholz verwendbar.