Fingerabdrücke auf Metalloberflächen Fingerabdrücke auf Metalloberflächen

Fingerabdrücke auf Metalloberflächen

Fingerabdrücke
Saure Fingerabdrücke können Schäden verursachen.
Fingerabdrücke auf Metallen sind oft mehr als der Begriff vermuten lässt: Es sind nicht nur Abdrücke von Fetten, die man einfach wieder abwischen kann, sondern ins Metall eingeätzte Spuren bzw. Korrosion. Ballistol ist als eines der ganz wenigen Öle in der Lage, diesen chemischen Vorgang zu verhindern.

Fingerabdrücke bzw. Fingerprints auf Metalloberflächen entstehen durch den Handschweiß, der zwar zu 99 Prozent aus Wasser besteht aber in dem einen Prozent „sonstiger Substanzen“ befinden sich zum Teil „problematische“ Mischungen, die wiederum hauptsächlich aus Salzen und Fetten bestehen. Weitere Bestandteile wie Harnstoff, Aminosäuren, Zucker usw. spielen in Bezug auf die Fingerprints keine herausragende Rolle. Fette und Salze sind Maßgeblich für die Erzeugung bzw. Aggressivität von Fingerabdrücken.

Dabei gilt: Je mehr Salz im individuellen Handschweiß enthalten ist, desto aggressiver verhält sich der Fingerabdruck auf korrosionsanfälligen Oberflächen.

Auch gesunde Hände sondern Handschweiß ab

Die Handinnenflächen sind wie auch die Fußsohlen mit besonders vielen Schweißdrüsen ausgestattet. Dadurch sondert jede normale Hand, auch wenn sie sich subjektiv nicht feucht anfühlt, ein gewisses Maß an Handschweiß ab und erzeugt so saure Fingerabdrücke.

Schweiß ist sauer und lässt Metalle rosten

Der säurehaltige Handschweiß ätzt die Fingerabdrücke sogar in Edelstahlflächen hinein. Andere Metalle rosten schnell durch den sauren Schweiß auf den Fingerkuppen.

Das Ergebnis ist immer eine Beschädigung und nicht einfach eine Verunreinigung.

Dies ist z.B. auch der Grund dafür, dass Gitarrensaiten rosten. Hier erfahren Sie, wie Sie Musikinstrumente pflegen und Rost auf Gitarrensaiten verhindern.

Oberflächen können mit alkalischen Ölen vor Schäden bewahrt werden

Trifft der saure Handschweiß auf eine alkalisch vorbehandelte Oberfläche, wird der pH-Wert des Schweißes neutralisiert. Dies ist ein natürlicher chemischer Vorgang, der das konservierte Metall sowohl vor Schäden als auch vor den optisch nicht erwünschten Folgen der Fingerabdrücke schützt. Allerdings sind alkalische Öle nur sehr selten. Ballistol ist eines dieser seltenen alkalischen Öle und daher in der Lage, den Handschweiß tatsächlich chemisch zu neutralisieren. Oft ist auf den Verpackungen von Neutralölen (pH neutrales Öl) zu lesen: „neutralisiert Handschweiß“. Dies ist aber nicht der Fall, da ein pH-neutrales Medium chemisch gar nicht in der Lage ist, Säure zu neutralisieren. Lediglich der optische Eindruck kann für eine kurze Zeit durch den Ölfilm verbessert werden. Ballistol hingegen ist alkalisch und neutralisiert den Handschweiß. Dadurch sind Oberflächen, die mit Ballistol behandelt sind vor ätzenden Fingerprints geschützt. Nicht umsonst wird z.B. in vielen Profiküchen Ballistol auch für die Pflege der Oberflächen aus Edelstahl verwendet.